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GIF-Format

GIF-FormatDie Abkürzung GIF steht für Grafics Interchange Format, es beschreibt ein Grafikformat, mit einer guten und verlustfreien Komprimierung für Bilder mit einer geringen Farbtiefe. Hier haben Verwender außerdem die Möglichkeit mehrere Einzelbilder in einer Datei abzuspeichern. Dies gibt dann später die Gelegenheit es mit einem geeigneten Betrachtungsprogramm als Animation anzusehen.

GIF - Praktisch und klein

Steven Wilhite war es, der das GIF-Format im Jahr 1987 entwickelt hat. Es wurde dann von dem US-online-Dienst CompuServe als Farbformat eingeführt. Das bis zu diesem Zeitpunkt verwendete RLE-Format hatte ausgedient, denn dieses Programm war nur in der Lage Bilder in Schwarz-weiß darzustellen. Was aber GFI außerdem noch sehr populär gemacht hat, war die Möglichkeit, Bilder perfekt zu komprimieren, denn dadurch haben diese viel weniger Speicher in Anspruch nehmen müssen. Andere Grafikformate verwenden im Gegenzug, viel mehr Speicher und benötigen außerdem auch länger um das Dateiformat darzustellen. Selbst mit einem langsamen Modem wird hier eine Datenübertragen, in einem zügigen Zeittempo erledigt. Und darum geht es bei diesen Bilddateien oft, große Mengen, müssen in kurzer Zeit an ihrem Bestimmungsort ankommen.

Die offene Lizenzpolitik von CompuServe hat es hier den Programmieren ermöglicht, das GIF-Format für eigene Anwendungen zu implementieren, solange der Programmierer einen Hinweis auf das Urheberrecht anbringt. Vermutlich ist dies auch einer der Gründe, warum viele Bildbearbeitungsprogramme noch heute das Format als „Compuserve GIF“ bezeichnen. Jeder moderne Webbrowser ist heute in der Lage GIF-Dateien darzustellen. Zu der Zeit, als das Internetzeitalter begonnen hat, war GIF das Format, wenn es darum ging, bunte Bilder darzustellen. Das heute gängige Format ist zwar JPEG, doch war dies erst nach Einführung des ersten Mosaic-Browsers dann üblich. Doch auch heute noch wird sehr viel mit GIF gemacht, da es im Gegensatz zu den JPEG Formaten, mehr Transparenz und Animation erlaubt.

Maximal 256-Farben speichern

Im GIF-Format wird die Farbtiefe in einer Farbtabelle abgelegt. Bis zu 256 verschiedene Einträge sind hier ohne Probleme möglich. Auch heute noch wird, wenn es um typische Zeichnungen, Cartoons und Fotografien in Schwarz-weiß, immer noch das GFI-Format gewählt. Dies bedeutet, dass Zeichnungen oder auch Farbfotos, die größer sind, auf eine Farbtiefe von nur 256 reduziert werden, bevor sie als GIF gespeichert werden können. Doch sind die Farbabstufungen, vor allem bei sehr großen Bildern noch zu erkennen und wirken sehr störend.

Heute wird GFI immer noch mit am häufigsten verwendet, wenn es um die Animation von Bildern geht. Es werden in diesem Fall mehrere Einzelbilder abgespeichert und diese dann zu einer Animation zusammengefügt und neu gespeichert. Hier kann dann entweder diese Animation einmalig gezeigt werden, oder sie wird ständig wiederholt, ähnlich einer Warteschleife. GFI finden hier ihre meiste Verwendung in der heutigen Zeit und werden dazu recht häufig verwendet. Allerdings ist es hier eher der professionelle Bereich, bei welchem die GFI-Dateien ihre Anwendung haben. Im privaten Bereich ist es oft schwierig, da sich die wenigsten hiermit konkret auskennen. Allerdings muss ganz klar gesagt werden, wer im privaten Bereich etwas mit Bildern arbeiten möchte verwendet meistens ein Bildbearbeitungsprogramm. Mit diesem ist es einfacher, als mit GFI eine Animation zu starten. Dies wird nur im professionellen Bereich gemacht.

 

 


 

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